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Entscheidungen zu § 58 WDO 2025
141 Entscheidungen der Bundesgerichte · Vollstreckung im Zusammenhang mit dem Entlassungstag · Seite 2 von 3
- BVerwG, 25.10.2018 – 2 WD 8/18 Urteil
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BVerwG, 24.08.2018 – 2 WD 3/18
Urteil
1. Ein Soldat verwirkt regelmäßig die disziplinarische Höchstmaßnahme, wenn er mittäterschaftlich an einer mit Körperverletzungen gegen Amtswalter einhergehenden Gefangenenbefreiung mitwirkt. 2. Außerdienstliche Beleidig…
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BVerwG, 12.07.2018 – 2 WD 1/18
Urteil
1. Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen bildet beim "Griff in die Kameradenkasse" die Herabsetzung im Dienstgrad. 2. Der Übergang zur nächstmilderen Disziplinarmaßnahmeart (Beförderungsverbot) kann vor allem durch die …
- BVerwG, 27.03.2018 – 2 WD 10/17 Urteil
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BVerwG, 27.12.2017 – 2 B 18/17
Beschluss
1. Selbst wenn bei einem außerdienstlich begangenen Dienstvergehen eines Beamten vom Strafgericht lediglich auf eine Geldstrafe erkannt wurde, kommt gleichwohl auch die disziplinare Höchstmaßnahme in Betracht, wenn dies …
- BVerwG, 14.09.2017 – 2 WD 4/17 Urteil
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BVerwG, 01.09.2017 – 2 WDB 4/17
Beschluss
Die extreme Überlänge eines gerichtlichen Disziplinarverfahrens kann ein Verfahrenshindernis nach § 108 Abs. 3 Satz 1 WDO (juris: WDO 2002) begründen.
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BVerwG, 25.08.2017 – 2 WD 2/17
Urteil
1. Wegen der Vielgestaltigkeit der von § 315c StGB erfassten Fallkonstellationen ist nicht in allen Fällen außerdienstlicher Straßenverkehrsgefährdung dieselbe Maßnahmeart tat- und schuldangemessen. 2. Wird durch eine vo…
- BVerwG, 23.03.2017 – 2 WD 16/16 Urteil
- BVerwG, 30.01.2017 – 2 WD 1/16 Urteil
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BVerwG, 12.01.2017 – 2 WD 12/16
Urteil
Verschafft sich oder besitzt ein Soldat eine große Menge an Betäubungsmitteln, die einen mehr als nur gelegentlichen Eigenkonsum oder die Weitergabe an zahlreiche Dritte ermöglicht, ist die Dienstgradherabsetzung Ausgang…
- BVerwG, 18.06.2015 – 2 WD 11/14 Urteil
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BVerwG, 20.03.2014 – 2 WD 5/13
Urteil
1. Außerdienstliches Fehlverhalten verletzt § 17 Abs. 2 Satz 2 SG auch ohne zusätzlichen Bezug zur Dienstausübung regelmäßig dann, wenn das Strafrecht dafür eine mittelschwere Strafe (Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren) …
- BVerwG, 05.09.2013 – 2 WD 24/12 Urteil
- BVerwG, 25.10.2012 – 2 WD 33/11 Urteil
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BVerwG, 06.09.2012 – 2 WD 26/11
Urteil
Ein vorsätzliches Verhalten, das nach § 23 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 SG als Dienstvergehen gilt, wiegt in der Regel genauso schwer wie ein Verstoß gegen die politische Treuepflicht im aktiven Dienst. Ausgangspunkt der Zumessun…
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BVerwG, 02.05.2012 – 2 WD 14/11
Urteil
Verwirklicht ein im aktiven Dienstverhältnis stehender Soldat außerdienstlich den Straftatbestand des § 184b Abs. 1 Nr. 2 StGB, ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen für die angemessene Disziplinarmaßnahme die Entfe…
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BVerwG, 31.05.2011 – 2 WD 4/10
Urteil
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hat sich ein militärischer Vorgesetzter, der gegenüber seinen Vorgesetzten oder Dienststellen der Bundeswehr vorsätzlich unwahre Erklärungen abgegeben hat, in s…
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BVerwG, 04.05.2011 – 2 WD 2/10
Urteil
Unerlaubtes Fernbleiben eines Soldaten von einer Ausbildung im Rahmen der - während der Dienstzeit erfolgenden - "Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung" (ZAW) ist disziplinarbemessungsrechtlich im Regelfall mit einem u…
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BVerwG, 14.04.2011 – 2 WD 7/10
Urteil
1. Jede pauschale Gleichstellung fahrlässig begangener Dienstvergehen mit vorsätzlich begangenen verbietet sich, weil die Rechtsordnung den Unrechtsgehalt vorsätzlichen und fahrlässigen Handelns regelmäßig unterschiedlic…
- BVerwG, 16.03.2011 – 2 WD 40/09 Urteil
- BVerwG, 13.01.2011 – 2 WD 20/09 Urteil
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BVerwG, 16.12.2010 – 2 WD 43/09
Urteil
1. Die Anhörung der Vertrauensperson zur Absicht des Dienstherrn, ein Disziplinarverfahren einzuleiten (§ 4 Satz 2 WDO <juris: WDO 2002> i.V.m. § 27 Abs. 3 SBG), stellt zwar einen Mangel des Disziplinarverfahrens dar, we…
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BVerwG, 16.10.2025 – 2 WD 1.25
Urteil
Entwendet ein einfacher Materialbewirtschaftungssoldat unter Missbrauch der ihm eingeräumten Vertrauensstellung Ausrüstungsgegenstände der Bundeswehr, bildet die disziplinarrechtliche Höchstmaßnahme den Ausgangspunkt der…
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BVerwG, 13.02.2025 – 2 WD 16/24
Urteil
Wird ein Kindesmissbrauch erst nach Eintritt eines Soldaten in den Ruhestand bekannt, können die geringeren Auswirkungen des außerdienstlichen Dienstvergehens auf den Dienstbetrieb ein Absehen von der Höchstmaßnahme rech…
- BVerwG, 24.10.2024 – 2 WD 7/24 Urteil
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BVerwG, 02.05.2024 – 2 WD 12/23
Urteil
Bei einer längeren eigenmächtigen Abwesenheit während einer vorläufigen Dienstenthebung ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen eine Dienstgradherabsetzung.
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BVerwG, 19.04.2024 – 2 WD 9/23
Urteil
Die Betätigung zugunsten der Identitären Bewegung Deutschlands begründet einen Verstoß gegen die Pflicht zur Verfassungstreue.
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BVerwG, 30.11.2023 – 2 B 1/23
Beschluss
Die mündliche Verhandlung im Disziplinarklageverfahren setzt die Anwesenheit des beklagten Beamten nur voraus, wenn sein persönliches Erscheinen angeordnet worden ist.
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BVerwG, 08.05.2023 – 2 WDB 13/22
Beschluss
Ein Soldat, der den Holocaust leugnet und auf diese Weise das nationalsozialistische Unrechtsregime verharmlost, verletzt seine politische Treuepflicht.
- BVerwG, 03.04.2023 – 2 WDB 3/23 Beschluss
- BVerwG, 10.03.2023 – 2 WDB 2/23 Beschluss
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BVerwG, 09.02.2023 – 2 WD 6/22
Urteil
Ist die Berufung auf das Disziplinarmaß beschränkt, erfolgt keine Überprüfung, ob sich das Gericht des ersten Rechtszuges im Rahmen der Anschuldigungsschrift gehalten hat.
- BVerwG, 01.12.2022 – 2 WD 1/22 Urteil
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BVerwG, 21.09.2022 – 2 WDB 1/22
Beschluss
1. Die Anhörung der Vertrauensperson kann im einfachen Disziplinarverfahren vom Disziplinarvorgesetzten nicht auf den Rechtsberater delegiert werden. 2. Der Anhörung der Vertrauensperson zum Disziplinarmaß ist auch dann …
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BVerwG, 14.10.2021 – 2 WD 26/20
Urteil
1. Einem Geständnis, ohne das einem Soldaten ein Dienstvergehen nicht hätte nachgewiesen werden können, kommt bei der Bemessung der Disziplinarmaßnahme eine erheblich mildernde Wirkung zu. 2. Einer durchgeführten Therapi…
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BVerwG, 28.09.2021 – 2 WD 11/21
Urteil
Versucht ein Soldat jemanden durch Androhung von Gewalt gegen Leib und Leben zu nötigen, ist die Herabsetzung im Dienstgrad Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.
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BVerwG, 15.07.2021 – 2 WD 6/21
Urteil
Das Gericht muss im Rahmen des ihm nach § 21 StGB analog zustehenden Ermessens bei einer eigenmächtigen Abwesenheit von der Truppe eine Disziplinarmaßnahme dann nicht mildern, wenn während eines langen Abwesenheitszeitra…
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BVerwG, 08.07.2021 – 2 WD 22/20
Urteil
1. Bei einer außerdienstlichen Straftat eines Soldaten nach § 201a StGB (2015) ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen für die zu verhängende Disziplinarmaßnahme ein Beförderungsverbot. 2. Eine Herabsetzung eines Unte…
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BVerwG, 17.06.2021 – 2 WD 21/20
Urteil
Verursacht ein Soldat bei einer außerdienstlichen Fahrt fahrlässig den Tod eines anderen Verkehrsteilnehmers, ist in disziplinarrechtlicher Hinsicht ein Beförderungsverbot Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen. Hat er d…
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BVerwG, 04.05.2021 – 2 WD 16/20
Urteil
Ein unerlaubtes Fernbleiben eines Soldaten vom Dienst an fünf teilweise zusammenhängenden Tagen ist im Regelfall mit einer Dienstgradherabsetzung zu ahnden.
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BVerwG, 01.10.2020 – 2 WD 20/19
Urteil
1. Für die Disziplinarwürdigkeit des Besitzes, Sichverschaffens und Zugänglichmachens kinder- und jugendpornografischer Dateien ist es unerheblich, ob der Täter pädophil ist. 2. Der Milderungsgrund der Nachbewährung setz…
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BVerwG, 08.09.2020 – 2 WD 18/19
Urteil
1. Der Schutz von Vertrauenspersonen und Soldatenvertretern vor Maßnahmen des gemeinsamen nächsten Disziplinarvorgesetzten nach § 15 Abs. 2, § 62 Abs. 3 Satz 2 SBG kann nicht im Wege richterlicher Rechtsfortbildung auf d…
- BVerwG, 02.07.2020 – 2 WD 9/19 Urteil
- BVerwG, 07.05.2020 – 2 WD 13/19 Urteil
- BVerwG, 10.10.2019 – 2 WD 32/18 Urteil
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BVerwG, 04.07.2019 – 2 WD 20/18
Urteil
Auch bei fahrlässigen Verstößen gegen Vorschriften, die speziell der Schießsicherheit dienen, bildet Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen eine Dienstgradherabsetzung.
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BVerwG, 02.05.2019 – 2 WD 15/18
Urteil
Bei einem schweren Kindesmissbrauch ist die disziplinarische Höchstmaßnahme auch dann Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen, wenn eine weniger gravierende Fallkonstellation (§ 176a Abs. 4 StGB) vorliegt.
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BVerwG, 28.03.2019 – 2 WD 13/18
Urteil
Erschleicht ein Soldat durch unwahre Angaben und Vorlage einer unechten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zehn Urlaubstage, ist die Herabsetzung im Dienstgrad Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.
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BVerwG, 11.12.2018 – 2 WD 12/18
Urteil
Verursacht ein Soldat auf einer Dienstfahrt fahrlässig einen Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch zu Tode kommt, ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen die Dienstgradherabsetzung.